Der gute Schlaf – und unsere Regenerationsfähigkeit

Ein- und Durchschlafstörungen kennt fast jeder von uns, glücklicherweise nur gelegentlich. Große Vorsicht ist jedoch geboten, wenn sich das Problem verfestigt und du beim wohlverdienten Schlaf über ein Dauerleiden klagst. Es wird allerdings zu wenig und viel zu spät nach Ursachen von Schlafstörungen gefahndet.

Wie kann man seine Leistungsfähigkeit zurückgewinnen? Wie lange hast du letzte Nacht geschlafen? Passiert es, dass du nachts wach liegst? Tagsüber bist du dann müde und erschöpft? – Wie um alles in der Welt sollst den nächsten Arbeitstag überstehen?
Jeder dritte Erwachsene leidet gelegentlich unter Schlafstörungen in der Fachsprache „Insomnie“ genannt. Die Gedanken, die nachts im Kopf kreisen sind manchmal recht schwer zu ertragen, denn wenn es Nacht wird, sind wir viel anfälliger für dunkle und belastende Gefühle. Unterschiedliche Hormone und Botenstoffe begleiten uns im Tag/ Nachtrhythmus – das ist normal. Kommen wir aus unserer Ruhe wälzen wir uns nachts hin und her, das Gehirn arbeitet auf Hochtouren und von Schlaf kann keine Rede sein. Das Schlimmste dabei ist die Angst nicht genug Schlaf zu bekommen, den Alltag nicht bewältigen zu können und das Gefühl der chronischen Müdigkeit - all das macht echt schlechte Laune.

Bei Schlaflosigkeit nach den Ursachen fahnden:

Psychische Anzeichen wie Stress, berufliche Überbelastungen, Beziehungsprobleme, Existenzängste , körperliche Krankheiten oder depressive Erkrankungen können massiven Schlafmangel auslösen.

Ein wesentlicher Faktor der heutigen Zeit ist der „hohe Blaulichtanteil“ von Bildschirmen in Computern, Smartphones, Tablets und iBooks die dazu führen, dass beim Nutzer die Melatonin-Produktion im Körper abfällt. Das Hormon Melatonin hat einen direkten Einfluss auf den Tag/Nacht-Rhythmus des Menschen. In der Zirbeldrüse wird das Hormon nur bei Dunkelheit ausgeschüttet – deswegen werden wir abends müde. Der Melatonin-Spiegel steigt langsam an - erreicht ca. zwischen zwei und drei Uhr seinen Höhepunkt. In den frühen Morgenstunden fällt der Spiegel dann wieder ab, denn durch Licht wird die Produktion gehemmt. Haben wir also die Nacht hindurch Lichtquellen (Blaulicht) eingeschalten stellt das eine ernstzunehmende Ursache für Schlafstörungen dar.

Überprüfe deine Schlafhygiene:

Bitte prüfe zunächst selbst was auf deine Schlafhygiene zutrifft. Als Schlafhygiene bezeichnet man die Bedingungen und Verhalten, die einen gesunden Schlaf fördern. Diese Regeln zu beachten ist daher sehr wichtig.

  • Schlaf und Arbeitszimmer sollten getrennt sein
  • Tagsüber so oft wie möglich ins Freie gehen – Tageslicht stärkt die innere Rhythmik
  • Regelmäßige Schlaf-und Aufstehzeiten
  • Tagsüber ein Power Napping von 10-20 min einlegen
  • Bewegung – wer tagsüber aktiv ist kommt abends besser zur Ruhe
  • Rauchen/Alkohol meiden – das Glas vorm Schlafengehen wirkt sich a`la longue negativ aus
  • Größere Mengen Nahrung und Flüssigkeit vor dem Zubettgehen meiden, ( mind.3 Std.) gehe aber auch nicht hungrig ins Bett
  • Helles blaues Licht (Computer, Tablet, Handy, iBook) vor dem Schlafengehen meiden
  • Schlafumgebung angenehm anpassen; Temperatur, Licht, Geräusche, Strahlungsquellen(Fernseher, Radiowecker, W-lan ausschalten)
  • Bleibe nicht länger als nötig im Bett. Schlafstörungen können durch zu langes Liegenbleiben verstärkt werden.
  • Schaffe eine Pufferzone zwischen Alltag und Zubettgehen

Tipps: Welche Möglichkeiten helfen zu gesundem Schlaf und einer guten Regeneration?

Menschen mit kalten Füßen sollten vor dem Zubettgehen ein temperaturansteigendes warmes Fußbad machen, denn mit kalten Füßen kann man nicht einschlafen. Rote Socken bringen eine wohlige Wärme.

Spätabendlicher Unterzucker ist manchmal der Grund für ein Nicht-Einschlafen-Können. Dann hilft das berühmte Betthupferl. Ein Knäckebrot mit Butter reicht da meistens völlig aus.

Wer nicht „durchschlafen“ kann, sollte unbedingt an die Leber denken. Sie entgiftet vor allem nachts. Bei Ärger, Sorge, Groll könntest du einen Leberwickel machen um dieses Problem zu lindern und im besten Fall ganz zu beseitigen.

Zusätzlich stehen energetisch ausgleichende Verfahren wie Bioresonanz zur Verfügung. Dazu gibt es sogenannte „Zapper“ für zu Hause.

Eines gilt auf jeden Fall: Stärke deine mentalen Möglichkeiten! Aktive Meditationen, Klopftechniken und Bewegung helfen tagsüber Stress zu mildern um den ersehnten guten Schlaf nachts zu unterstützen. Durch gezieltes mentales Training und mit Hilfe z.B. eigener Affirmationen kann das Schlafverhalten nachhaltig verbessert werden.

Wenn du dich morgens freust aufzustehen, voller Tatendrang bist und gutgelaunt an den neuen Tag denkst, dann hast du gut und ausreichend geschlafen und dein Körper, Geist und Seele hat sich bestens regeneriert.